AA for President
Neben dem positiven Beigeschmack beim Shoppen den Anbau von Organic Cotton zu unterstützen, steigert American Apparel auch hauptgeschmacklich unseren konsumverseuchten Individualismus.
Die aktuellste Mission des AA-Gründers Dov Charney nennt sich Legalize LA und setzt sich für Immigranten und deren andauernde Kämpfe um eine permanente Aufenthaltsgenehmigung ein.
AA produziert als Sweatshop-Gegner ausschließlich in den Staaten und ist somit auf die Arbeitskraft von Immigranten angewiesen, genauso wie der Rest der USA, wie der White House Report von 2007 feststellte. Der Anteil der Einwanderer beträgt in Los Angeles, der Heimat des American Apparel Headquarters, lese und stelle sich vor 50%!
Charneys Initiative, bevorteilt durch den unaufhörlichen Erfolg seines Labels (oder doch andersherum…) stößt besonders bei vielen konservativen bis rechten Amis auf großen Protest: „YOU HAVE HUMAN RIGHTS. YOU DO NOT HAVE LEGAL RIGHTS. I´LL TREAT YOU LIKE A HUMAN BEING AND I´LL TREAT YOU WITH DIGNITY, BUT IF YOU BREAK INTO MY COUNTRY, YOU KNOW WHAT, I´M GONNA TAKE YOUR DNA, I´M GONNA PUT YOU ON A PLANE AND I´M GONNA SEND YOU THE HELL BACK TO YOUR FRICKING COUNTRY“ echauffierte sich CNN-Nachrichtensprecher Glenn Beck.
Ob nun Erfolg durch Engagement oder Engagement durch Erfolg, unterstützt Legalize LA, allein schon um so manchem Verfolgungswahngestörtem den Mittelfinger zu zeigen!
Tags: Dov Charney, Mode, Unternehmen