Avantgarde am Hals

Eine Modedesignerin an einer Nähmaschine am hauseigenen Küchentisch? Dieses Bild mag auf dem ersten Blick nicht verwundern. Das Ergebnis ihrer Arbeit sind aber keine Kleidungsstücke, sondern liebevoll aus Handschuhleder genähte, kleine, figurative Anhänger.
Sabrina Dehoff, die eigentlich Modedesign am Lette Verein in Berlin studierte und später ihren Master am Royal College in London machte, widmete sich 2005 ihrer Liebe zum Schmuckdesign und fertigte aus feinem Leder kleine Anhänger wie Hasen und Panther, venezianische Masken, Herzchen oder Friedenstauben, die an langen Gold- oder Silberketten hängen.
Die kleinen Anhänger ziehen sich wie ein roter Faden durch die Kollektionen. Ob überdimensional groß, aus Leder, Silber oder Gold - ihre kleinen, zarten Früchtchen, ihre Flugzeuge und Anker oder die aus Stoffbällchen gefertigten Molekülkugeln hängen an feingliedrigen Ketten. Zu ihrem Markenzeichen haben sich schlichte Armbänder und Ketten aus Textilkordeln avanciert, in kräftigen, puren Farben. Sie zeigen nicht nur Dehoffs Gespür für ausgefallene Materialien, sondern sind der Beweis für ihr außergewöhnliches Talent: Mit wenigen Handgriffen fertigt sie ein ganz besonderes Schmuckstück. Dazu gehören auch Ketten und Armbänder aus dünnen Holzscheiben, an denen große Swarovski-Steine funkeln sowie Tücher, die mit einem breiten Gold- oder Silberring auch als Arm- und Halsschmuck fungieren.
Zur Berliner Fashion Week entwarf Dehoff zum ersten Mal Kleider - ihre sogenannten Hop-Dresses. Die weiten, gerade geschnittenen Roben aus hochwertiger Seide und Chiffon finden genau den Schnittpunkt zwischen moderner Avangarde und klassischer Eleganz.
Die akribische Genauigkeit, mit der sie die Accessoires entwirft, ihre avandgardistischen Ideen und die Freude an der Handarbeit sind einzigartig. Sabrina Dehoff begeistert nicht nur Berliner Berühmtheiten, wie Nicolette Krebitz oder Jan Joswig, sondern sorgt auch international für Furore.
Sabrina Dehoff
Lobeckstr. 30-35
10969 Berlin
# 030 322970540
Tags: Berlin, Designer, Fashion, Jan Joswig, Lette Verein, Nicolette Krebitz, Royal College London, Sabrina Dehoff, Schmuck