Ohne Worte- Talkingmeanstrouble.
Hinter „Talkingmeanstrouble.” stehen die Schwestern Andrea und Bianca Hartwig. Für Andrea, den kreativen Kopf des Duos, ist es bereits das zweite eigene Label. Mit ihrer ehemaligen Esmod-Kommilitonin Sarah Elbo gründete sie 2002 „Hart’bo&L’wig”. Nach einigen erfolgreichen Jahren gingen sie jedoch getrennte Wege, um die eigene Kreativität kompromisslos auszuleben. Mit Schwester Bianca ist das Doppel nun perfekt. Die Betriebswirtin kümmert sich um die Finanzen und Andrea hat freie Hand beim Design. Die beiden verstehen sich ohne Worte. Das soll auch für ihre Mode gelten. „Uns geht es darum, die Kollektionen für sich sprechen zu lassen”, erläutert Andrea den Labelnamen, dessen Logo eine leere Sprechblase ist. Mit diesem Konzept haben die beiden Erfolg: Nominiert für den New Generation-Award 2007 gelang ihnen die Teilnahme bei der ersten Mercedes-Benz Fashion Week Berlin. Im selben Jahr erhielt Andrea die Auszeichnung „100 Köpfe von morgen”. Mit „Talkingmeanstrouble.” sind sie damit der Zeit voraus.
Die Grundfarben jeder Kollektion sind Schwarz und Weiß, die mit weiteren Tönen, wie einem knalligen Orange oder Lila, akzentuiert werden. Die Betonung der Taille durch breite Riemengürtel oder eingenähte Raffungen steht in Kontrast zu den weich fallenden, fließenden Kleidern. Die kriegerisch anmutenden Silhouetten wirken dennoch elegant und weiblich. Weite Ärmel oder ballonförmige Röcke unterstreichen die extravagante Formsprache, die durch feine, aber auch sportive Stoffe, wie Baumwolle oder Seide, perfektioniert wird. Einzigartig sind kleine Details, wie Paspeln, dezente Prints im Innenfutter oder Plissés, die erst bei genauerem Hinsehen entdeckt werden. Eben Liebe auf den zweiten Blick!
Tags: 100 Köpfe von morgen, Esmod, New Generation-Award, Talkingmeanstrouble