Chang 13 - Mode transkontinental
Der Reiz der asiatischen Exotik ist unerschöpflich, ist mysteriös und ist verzaubernd. Aus der Sicht eines Europäers hat die asiatische Kultur etwas Verführerisches, das er auf Grund seiner Komplexität kaum begreifen kann. Genauso verhält es sich mit fernöstlicher Mode, die aus jeder Frau eine in Seide gehüllte Kaiserin macht - erhaben, traditionell und unglaublich feminin. Das Problem an diesem Stil ist leider, dass es kaum Möglichkeiten gibt in einem Kimono auszugehen, aber es gibt eine Lösung. Der Kölner Designer Chang 13 verbindet seine koreanische Herkunft und seine Lebensgeschichte zwischen Asien und Europa mit seinen Kollektionen. Morgen- und Abendland vereinen sich zu einer gelungenen Symbiose beider Kulturen.
Moadaffin: Wie hat alles angefangen?
Chang13: Ich habe in einer Boutique gearbeitet und sollte eine Modenschau organisieren. Ich habe von Zeit zu Zeit gemodelt. Ich bin da so reingeschlittert. Durch die Aufmerksamkeit der Presse habe ich angefangen auch andere Sachen zu machen. 1998 habe ich mein Diplom in Modedesign gemacht. Meine Diplomarbeit hieß „wonder couture” - das habe ich alles mit einer Berliner Designerin umgesetzt: Daja Richter. WEITERLESEN »
